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Über mich und Flamenco
Der Flamenco und ich. Eine Kunst, ein Lebensgefühl, eine Tradition,
eine Sucht und dem gegenüber ganz einfach - ich. Es ist wie eine
Hass-Liebe. Genauso emotional, so verschieden, so spannungsgeladen,
so fesselnd und doch so wundervoll sich gegenseitig bereichernd.
Während meines Studiums lernte ich den Flamenco kennen. Erst
eigentlich ein wenig hassen, dann lieben und jetzt kann ich mich ihm
nicht mehr entziehen. Einmal gefangen genommen lässt er dich nicht
mehr los und nimmt dich mit Haut und Haaren ein.
Tanz weitergeben, lehren und lernen – das war schon lange mein
Traum. Meinen Schülern die Leidenschaft, die ich selber für das
Fach verspüre, zu vermitteln und weiterzugeben. Ich sage immer:
Tanz ist das schönste Fach der Welt! Ich habe das große Glück,
dass ich meine Leidenschaft zum Beruf machen konnte und das Glück,
dass ich auf diesem Weg den Flamenco für mich gefunden habe.
So gefühlvoll, so pur und doch so formbar. Der Flamenco hält für
jeden seinen individuellen Weg bereit. In ihm kann man sich finden,
aber auch wunderbar verlieren. Diesen Weg möchte ich mit meinen Schülern
gemeinsam suchen. In meinem Unterricht soll Platz sein für die
individuelle Entwicklung jedes/r einzelnen Tänzers und Tänzerin.
Raum geben für Emotionen – ein Ventil.
Und dann: die Bühne. Das Verschmelzen von Gitarre, Gesang und Tanz.
Eine getanzter Streit, getanzte Liebe und getanzte Freude. Bei
meinen Auftritten versuche ich, diese Gefühle ganz zu erleben und
erlebbar zu machen; an das Publikum zu geben und sie somit
mitzunehmen und sie an meiner Geschichte teilhaben zu lassen. Offen,
direkt, verletzlich und brutal.
Der Flamenco und ich.
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